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Im Fadenkreuz der NATO

Jugoslawien wird systematisch zerstört

Angriffe auf Brücken, zivile Industrieanlagen und Flüchtlingstrecks belegen die menschenverachtende Kriegsstrategie der NATO

Nach 1989/90 haben sich die meisten ehemals sozialistischen osteuropäischen Länder (Polen, Tschechoslowakei, Ungarn) in Richtung EU, Deutschland und NATO orientiert. Das zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich stärkste und eigentlich traditionell dem Westen am meisten zugewandte Land, Jugoslawien aber verfolgte auch weiterhin eine Politik der Blockfreiheit und wollte sich nicht in zu große politische und ökonomische Abhängigkeiten begeben.

Karte von Jugoslawien

Was darauf folgte, ist hinlänglich bekannt: Kriege, meist unter den Bürgern dieses Landes ausgetragen und immer logistisch, finanziell und militärtechnisch unterstützt von den kapitalistischen Großmächten. Und in der Folge die Anerkennung von Kroatien und Slowenien (zuerst nur durch die BRD), später die Abtrennung Bosnien-Herzegovinas und Macedoniens

Um es ganz deutlich zu sagen: Dieser Konflikt wird um kapitalistische Macht- und Einflußsphären und um Zugänge zu Rohstoffquellen geführt.

Auch die BR Jugoslawien ist nur ein Konkurrent am Futternapf des Kapitals. Öl vom Kaspischen und vom Mittelalter: Satansaustreibung. Dafür wird S. Milosevic, Präsident der BR Jugoslawien, täglich an den Pranger gestellt. Unsere Bundesregierung weiß, daß nicht eine einzelne Person Anlaß für den Krieg ist. Sie weiß ebenso, daß den Flüchtenden an der albanischen Grenze hohe Summen für Berichte über Greueltaten geboten werden.

Dieser Krieg wird nicht gegen eine einzelne Person geführt, sondern gegen das Jugoslawische Volk, (mit Bomben und Propaganda).

Die NATO zerstört die Verkehrswege und die Industrie - die Lebensgrundlagen des Volkes.

Spätestens im nächsten Winter werden wir eine katastrophale Hungersnot in Serbien erleben, denn die Versorgungswege sind abgeschnitten.

Stoppt den Krieg gegen Jugoslawien!


http://www.dkp-hessen.de/
• Autor: DKP Hessen •



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