Scharping ohne Bart
Die alltägliche ministerielle Greuelpropaganda
Als Anheizer des NATO- Krieges ist der Verteidigungsminister und ehemalige
SPD-Vorsitzende Scharping fast täglich auf dem Bildschirm der
Fernsehstationen präsent.
"Fehlende Belege für Greuel im Kosovo durch übersteigerte
Empörung zu kommentieren", so beschreibt der "Spiegel" den
"moralischen Legitimator'' des NATO-Krieges.
Der
Kriegsminister aus Bonn hat sich den Bart abrasiert und offensichtlich auch den
Verstand verloren. Da hatte der Mann mit unbewiesenen KZ-Vorwürfen und
Analogien zum Faschismus an die Adresse Serbiens vorerst den Gipfel seiner
Greuelpropaganda erreicht, da zeigte er sich mit einer Fotoserie über die
angeblichen Greueltaten der serbischen Armee. Wie der "Spiegel"
belegt, eine Fälschung.
Um dem Trio des deutschen Kriegskabinetts (Schröder, Fischer,
Scharping) Nachhilfeunterricht in Sachen Greuelpropaganda zu geben, hat uns
unser Leser und Genosse Rudi Hechler aus Mörfelden das
"Darmstädter Tagblatt" vom Freitag, den 8. September 1939 zur
Verfügung gestellt.
Da lesen
wir:
"Was dieser polnische Pöbel angerichtet hat, das hat mit
Krieg nichts mehr zu tun. Das ist überlegter und bestialischer Mord. Und
der Mord hat seine eigenen Gesetze. Die Befehle des Führers sind von den
deutschen Truppen bisher strikte durchgeführt worden, sogar die englische
Regierung hat anerkennen müssen, daß von uns der Kampf zu Lande und
in der Luft nur gegen Militär und militärische Ziele geführt
wird. Nicht gegen die Bevölkerung... Wenn die Polen unsere Ritterlichkeit
nicht verstehen, die in ihrer anständigen Behandlung zum Ausdruck kommt,
dann können wir zum Schutz unserer Truppe und der Volksdeutschen auch
anders."
Und wie die Faschisten konnten, nachdem sie die Deutschen zu Hause mit
Greuelmärchen kirre und kriegsbereit gemacht hatten. Die Greuelpropaganda
war immer Bestandteil einer längst geplanten Aggression, damals wie heute.
Damals gab es einen Scharping noch nicht. Aber die Überschriften aus
dem "Darmstädter Tagblatt" vom 8. September 1939 hätten
auch aus seinem Ministerium kommen können:
"Bromberg - Stadt des Grauens",
"Grauenvolle Menschenschlächtereien - Opfer in jedem zweiten
Haus".
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