Jahrgang 1900, seit ihrem 16. Lebensjahr gewerkschaftlich organisiert, viele Jahre in der Naturfreundebewegung und der Sozialistischen Arbeiterjugend tätig. Im Krisenjahr 1929 Auswanderung nach den USA. 1932 wegen Arbeitslosigkeit ihres Mannes Übersiedlung nach der Sowjetunion.
1933 - während eines Urlaubes in Deutschland - Wiederausreiseverbot durch die NS-Regierung, danach illegale antifaschistische Tätigkeit für die KPD und die Rote Hilfe, Emigration über das Saargebiet nach Frankreich. 1940 verhaftet und zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt.
1945 aus der Haftanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel befreit und Rückkehr nach Frankfurt am Main, stellvertretende Leiterin der Betreuungsstelle für politisch, rassisch und religiös Verfolgte des Naziregimes und Mitglied des beratenden Landesausschusses Großhessen.
Danach mehrere Jahre in den Redaktionen der "tat" und der "Deutschen Volkszeitung" tätig. Bis zu ihrer Pensionierung Angestellte der Stadtverwaltung Frankfurt am Main. Autorin des autobiographischen Buches "Ein Leben ist viel zu wenig", Frankfurt 1974.
Bericht "Gemeinsame Anfänge" über die Aktionseinheit von SPD und KPD in Hessen nach 1945.
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