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Arbeitsplatzklau trotz Milliardenprofiten!(März 2006)

Protestgiessen

Der DKP Bezirksvorsitzende (links vorne im Bild) beim Verteilen der Soli-Adresse sowie dem DKP Kreisvorsitzenden Darmstadt Rainer Keil - bei Protestaktionen vor dem Telekom-Gebäude in Gießen
Solischreiben der DKP Hessen

DEUTSCHE KOMMUNISTISCHE PARTEI

BEZIRKSVORSTAND HESSEN

Hansteinstr. 4, 60318 Frankfurt, Telefon (069) 597 56 73

Gießen, den 20. März 2006

An die

Beschäftigten der Telekom

und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Protestkundgebung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die DKP solidarisiert sich mit Euch und Eurem notwendigen Kampf um den Erhalt Eurer Arbeitsplätze. Der Arbeitsplatzvernichtung in den Bereichen des früheren öffentlichen Dienstes bei Post und Bahn muß - auch im Interesse aller abhängig Beschäftigten - konsequent entgegen getreten werden. Dabei habt Ihr unsere Unterstützung.

Wir haben die Privatisierungspläne der Post, die Zerschlagung der Bürgerpost und die "Postreform 2", mit der 1994 in ganz großer Koalition von CDU/CSU, FDP und SPD die Privatisierung eingeleitet und 1997 schließlich vollendet wurde, stets bekämpft und die Aktionen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft unterstützt.

Obwohl die drohenden Folgen - Service-Verschlechterung, Verteuerung und Personalabbau - absehbar war, haben die bürgerlichen Parteien unter Bruch des Grundgesetzes die Post dem Großkapital zur Profitmacherei vorgeworfen. Wenn heute - besonders im Kommunalwahlkampf - Vertreter genau der gleichen Parteien den Beschäftigten ihre Unterstützung versichern, so scheint dies zumindest unglaubwürdig.

Die Folgen der Kapitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen wurden in den vergangenen Jahren deutlich und zeigen sich jetzt. Nachdem bereits eine rigider Personalabbau ohnegleichen durchgeführt wurde (allein von 1997 bis 2000 wurden 60.000 Arbeitsplätze vernichtet) will die Telekom jetzt weitere 32.000 Stellen abbauen. Und dies obwohl im vergangenen Jahr Höchstprofite erzielt wurden. Der Konzernüberschuß stieg um 26,7% oder 1 Milliarde auf 4,7 Milliarden Euro! Die DKP fordert den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Telekom, insbesondere auch die 250 Arbeitsplätze der Call-Center in Gießen und Darmstadt.

Wir stehen solidarisch an Eurer Seite

(Michael Beltz, Bezirksvorsitzender der DKP Hessen)

Aus dem Gießender Echo- Zeitung der DKP zu Telekom Aktionen im Januar


Solischreiben im Original

Fotos aus Fulda


Telekom Mitarbeiter und Unterstützer aus Ver.di und örtlichen Aktiven bei der Protestaktion am 23.3.06 in Fulda

Demozug vorbei an der "Privaten Realschule" in Fulda
Aktion vor dem Bahnhof mit Hessischem Fernsehen
32000 verlorene Arbeitsplätze
werden "abgesegnet"
Bericht aus osthessennews:
Weitere Fotos:

http://www.dkp-hessen.de/
• Autor: DKP Hessen •



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