Logo DKP Adresse der DKP Hessen als Bild mit Link zur Email-Adresse
Suche auf DKP-Hessen
durchgeführt von FreeFind
HomepageLinksFundus • < PersönlichkeitenVeranstaltungenBücher
Kleinzeitungen:
Mörfelden-Walldorf
Gießen
Reinheim
Kreis Darmstadt
Marburger Echo
Taunus Echo
Offenbach
Wiesbaden
Frankfurt
Archiv

DKP vor Ort:
Darmstadt-Dieburg
Frankfurt
Fulda-Vogelsberg
Gießen
Nordhessen
Hochtaunus
Wiesbaden
Kassel
Lahn-Dill
Marburg
Offenbach
Main-Kinzig/Hanau
Main-Taunus
Groß Gerau



Arbeitsplätze schaffen statt Gewinne raffen!

In Deutschland sind nach wie vor über 4 Millionen Menschen arbeitslos. Zählt man die durch Buchhaltertricks aus der Statistik herausgerechneten Arbeitslosen mit, fehlen in Deutschland zwischen 7-8 Millionen Arbeitsplätze.

In Hessen waren im November 1998 239.000 Menschen offiziell als Arbeitslose gemeldet. Allein im Rhein-Main-Gebiet mit seinem "Dienstleistungszentrum" Frankfurt gab es 126.400 Arbeitslose. Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren lag die Arbeitslosenquote bei 9,5% (ca. 25.600), bei den Jugendlichen unter 20 Jahren lagen die Zahlen bei 8,7% bzw. ca. 6.200. Die Arbeitslosenzahl in Hessen stieg insgesamt allein in den letzten 8 Jahren von ca. 142.700 auf jetzt ca. 240.000 Arbeitslose.

Aus allen Wirtschaftszweigen in Hessen wurden 1998 mehr Arbeitslosenmeldungen verzeichnet als im Jahr zuvor.

Fast 4 Millionen Menschen arbeiten bereits in sog. prekären Arbeitsverhältnissen (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, Heimarbeit, geringfügig und sozial ungeschützte Beschäftigung, Scheinselbständigkeit...). Statt eine Politik zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu betreiben, fördert die Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen die Banken, Konzerne und die Reichen in diesem Lande. Eine schamlose Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von "Unten nach Oben" ist die Folge dieser Politik.

Es geht darum: Der Mensch zuerst

Banken und Konzerne müssen letztendlich einer wirksamen gesellschaftlichen Kontrolle unterworfen werden, damit eine an den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung orientierte Wirtschafts- und Sozialpolitik durchgesetzt werden kann. Dabei geht es vor allem auch um den Ausbau der demokratischen Rechte gegen die Macht des Großkapitals. Dies gilt für Bundes- wie Landespolitik gleichermaßen. Da in unserem Land immer weniger Menschen immer mehr produzieren, kann ein spürbarer Abbau der Arbeitslosigkeit nur durch eine drastische Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich erfolgen.

 

Die DKP sagt:

Arbeit ist ein Menschenrecht

Ein System, das seiner Bevölkerung und insbesondere seiner Jugend nicht genügend sozial abgesicherte Arbeitsplätze bieten kann und somit ein elementares Menschenrecht verletzt, hat seine Legitimation verloren.

 

Aktuell notwendige Maßnahmen:

Kurzfristige Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Wie in Frankreich ist die 35 Stundenwoche gesetzlich zu verankern. Die 35 Stundenwoche kann nur ein Zwischenschritt zur 30 Stundenwoche sein. Wir fordern von der Hessischen Landesregierung einen entsprechenden Vorstoß im Bundesrat.

Arbeitsplätze statt Überstunden. In den Betrieben muß die Auseinandersetzung um die einschneidende Reduzierung der Überstunden und den vollen Freizeitausgleich geführt werden.

Alle Kürzungen bei Sozial- und Arbeitslosenversicherung und den Renten müssen zurückgenommen werden.

Zur Verbesserung der Lage der abhängig Beschäftigten muß die Erhöhung der Reallöhne durchgesetzt werden. Die niedrigen und mittleren Einkommen müssen steuerlich entlastet werden. Ein Ende der lohnpolitischen Bescheidenheit ist angesagt, denn Geld ist in diesem Lande genug da.

Die Privatisierung von öffentlichem Eigentum (Post, Telekom, Bundesbahn, Lufthansa) ist sofort zu stoppen.

Post und Telekommunikation, Verkehrswesen und Energieversorgung sind in öffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle zu überführen. Durch den Ausbau öffentlicher Dienstleistungen im sozialen und öffentlichen Bereich müssen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die DKP fordert von der Hessischen Landesregierung in all den genannten Punkten sofort aktiv zu werden und entsprechende politische und gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen bzw. zu initiieren.

Aufstehen für Arbeit und Menschenwürde

Die DKP ist nicht so blauäugig zu glauben, die Bundesregierung oder die Hessische Landesregierung würde sich durch bloße Aufforderung zu einer Politik im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung bewegen lassen. Um die gesellschaftlichen Skandale der Arbeitslosigkeit, Sozial- und Demokratieabbau zu beseitigen, bedarf es einer starken außerparlamentarischen Bewegung, die gemeinsam mit den Gewerkschaften einer neuen Politik zur Sicherung sozialer Rechte, insbesondere des Menschenrechts auf Arbeit, zum Durchbruch verhilft.

 

Die DKP sagt:

Links von SPD und Grünen muß es eine starke Opposition geben. Nur so kann eine Wende zu einer fortschrittlicheren, an den sozialen Interessen der Bürger orientierten Landespolitik erreicht werden.


http://www.dkp-hessen.de/
• Autor: DKP Hessen •



Löwe von DKP Hessen


DKP und UZ stärken!
DKP und UZ
 
Mitgliedswerbung für DKP

UZ Abo-Karte als PDF
laden
ausdrucken
ausfüllen
abschicken