Wohnen muß bezahlbar sein
Sozialer Wohnungsbau - statt Subventionen für die Banken und
die private Immobilienwirtschaft
In den Ballungszentren Hessens, vor allem in den großen
Städten und Gemeinden entwickelt sich das Wohnen immer mehr zu
einem Luxus, den sich nur noch die Reichen in unserem Land
leisten können.
Immer mehr Menschen finden keinen für sie bezahlbaren
Wohnraum. Gleichzeitig stehen in allen hessischen Großstädten
hunderttausende Quadratmeter Bürofläche leer.
Überall im Land laufen bei den noch vorhandenen
Sozialwohnungen bis zum Jahr 2000 die Sozialbindungen aus.
Wohnungen werden dann, durch Umwandlungen in privates Eigentum,
nach Sanierung Gegenstand der Spekulation.
Die DKP fordert:
Das Recht auf angemessenen Wohnraum muß in unserem Land zum
Menschenrecht werden, das in der hessischen Verfassung verankert
werden muß.
Keine weitere Liberalisierung des Wohnungsmarktes, stattdessen
Ausbau des sozialen Wohnungsbaues.
Beratung und Verabschiedung von Landesgesetzen mit denen
Mietwucher und Bodenspekulation ausgeschlossen werden.
Einziehung von Spekulationsgewinnen und deren Einsetzung für
Maßnahmen des sozialen Wohnungsbaues.
Verstärkte Bestandssicherung von Wohnraum.
Umwandlung von zweckentfremdeten Räumen in bezahlbaren
Wohnraum.
Keine Ghettoisierung sozialschwacher Gruppen der Bevölkerung.
Unterbindung der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
und konsequente Verhinderung von Luxussanierung.
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